1752 Radler trotzten dem Regen

„Streckenführung und Organisation super! Nur das Wetter hätte schöner sein können.“, lauteten die Meinungen zahlreicher Radfahrer am Ende der 16. Wendelsteinrundfahrt des Ski-Club Au. Trotz strömenden Regens in den Morgen- und Vormittagsstunden, bewölktem Himmel und etwas kühlen Temperaturen bestätigten 1752 Teilnehmer den Erfolg der diesjährigen Veranstaltung als das größte Radsportevent der Landkreise Rosenheim und Miesbach. Für Vorbereitung und Organisation zeichnete Radlwart Max Singer in Zusammenarbeit mit eng verbundenen und engagierten Vorstandschaft des Auer Traditionsvereins verantwortlich.

Jakob Kreidl, Mitglied des Bayerischen Landtags und Bezirkstagsabgeordneter Josef Bichler, werteten diese Veranstaltung, an der 215 ehrenamtliche Ski-Club Mitglieder und Helfer im Einsatz waren, als wertvolle Einrichtung mit hohem Bekanntheitsgrad weit über die Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus. Für die Aufrechterhaltung dieses bedeutendsten Breitensportereignisses, das auch heuer wieder unter strengen behördlichen Auflagen ausgerichtet wurde, bot der Landtagsabgeordnete seine Unterstützung hinsichtlich künftiger Genehmigungen an.

Erster Ski-Club-Vorstand Christian Stahl würdigte den engagierten Einsatz von zweitem Bürgermeister Dr. Balthasar Spann, (auch heuer wieder als aktiver Radler unterwegs), für das Zustandekommen der Erlaubnis zur Ausrichtung der Wendelsteinrundfahrt, die in Bezug auf Tourismus und Fremdenverkehr positive Auswirkungen auf die Gemeinden entlang der Strecken hat.

Aus allen Teilen der Bundesrepublik, sogar aus Österreich und der Schweiz, pilgerten Pedalritter aller Altersklassen am Vortag oder in den frühen Morgen- und Vormittagsstunden in das „Radlmekka“ Au mit der eindrucksvollen Gebirgskette der „Schlafenden Jungfrau“ im Hintergrund.

Stammgäste wie etwa von der SG Flughafen Köln-Bonn, den Ritzlfuchsern aus Marktl, den Tandemgespannen des Bayerischen Blindenbundes oder vom „Veloclub Ratisbona Regensburg“, die alljährlich ihren Arbermarathon ausrichten, oder auch viele Neulinge, ließen sich von den äußeren Bedingungen nicht entmutigen sich diese Veranstaltung entgehen zu lassen.

Keineswegs enttäuscht wurden die Teilnehmer die sich für die Routen von 115 oder 165 Kilometer um Hochries und Wendelstein, oder für die 50 Kilometer Strecke um den Irschenberg entschieden hatten, am reichhaltigen Angebot an den Verpflegungsstationen, am Service oder beim gemütlichen Ausklang im Ziel am Sportheim des ASV Au, wo die Auer Musi mit stimmungsvollen Weisen zum Verweilen einluden.

Nach ersten Stimmen von Einsatzkräften der Polizeiinspektionen Brannenburg, Aschau und Miesbach sowie vereinseigenen Ordnungsdiensten verlief die diesjährige Rundfahrt diszipliniert und fair. Blessuren nach glimpflich abgelaufenen Stürzen wurden schnell und zuverlässig von First Respondern der Freiwilligen Feuerwehr Au, oder Rettungsdiensten der BRK entlang der Strecken versorgt. Für Autos die sich in der durchnässten Wiese am Sportplatz festgefahren hatten, waren Helfer der Auer Feuerwehr zur Befreiung schnell zur Stelle.